Rabenschwarzer Sonntag
Bezirksliga 5 – 22.Spieltag: SVO.Eins – TuS Plettenberg 2:3 (2:2)
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Es war ein rabenschwarzer Heimspiel-Sonntag für die Reed-Elf. Schwerer als die Niederlage wiegen allerdings die weiteren personellen Ausfälle für den kommenden Spieltag.
Die schon arg gebeutelten Siepenkicker traf es diesmal noch schlimmer. Nico Müller schrie plötzlich auf und verletzte sich am Knöchel bzw. den Bändern und Florian Richstein musste mit vier Stichen oberhalb des linken Auges genäht werden. Zu allem Überfluss kassierte Elvin Tricic noch die Gelb-Rote Karte und Paul Zarmutek nach einem „Zupfer“ in der Schlussminute sogar noch die rote Karte wegen Notbremse!
Es war ein zerfahrenes Spiel gegen unangenehm auftretende Plettenberger. Zweikämpfe und viele Unterbrechungen prägten die Partie, wo es der junge Schiedsrichter aus Arnsberg nicht einfach hatte. Und beide Trainerbänke kommentierten munter die Spielszenen.
Die Gäste gingen in der 8.Spielminute mit 1:0 in Führung, wo unsere linke Abwehrseite mit einem Doppelpass ausgehebelt wurde und der Stürmer im Strafraum allein gelassen wurde, der ohne Gegenwehr einschieben konnte.
Doch nur 180 Sekunden stand es schon 1:1. Ein Zeller-Freistoß an der Strafraumgrenze wurde glücklicherweise unhaltbar abgefälscht.
Als dann Elvin Tricic sogar zum 2:1 (18.) traf, schien das Spiel gedreht zu sein. Doch in der 42.Spielminute nutzten die Plettenberger eine schlecht verteidigte Ecke zum überraschenden 2:2-Ausgleich.
Dann gab es noch einen Aufreger in der 45.Spielminute. Elvin Tricic wurde gefoult und bekam zudem noch einen „Tritt“ mit, wo er sich zu einem Schubser hinreißen ließ. Der Schiedsrichter Marcel Frese ließ bei beiden Akteuren Fingerspitzengefühl walten und gab beiden nur Gelb. Dies brachte die gesamte Gästebank auf die Palme, die wild gestikulierend in Richtung SVO.Bank und auch auf den Schiedsrichter schimpfte. Richtigerweise mussten sich dann auch noch Platzordner aufstellen, die aber nicht eingreifen mussten.
Auch nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Jede Situation wurde kommentiert und die Spieler beider Seiten ließen sich davon anstecken. Ein Spielfluss war eher Mangelware, dafür viele Nickeligkeiten und verbale Auseinandersetzungen.
Dadurch verlor der Schiedsrichter vielleicht auch seine Linie und ließ sich bei einem allerwelts Foul von Tricic durch lautstark protestierende Gästreakteure beeinflussen und zückte die Ampelkarte. Selbst der Gästestürmer lief quer über den Platz und gestikulierte lautstark. Laut Regelwerk hätte auch er verwarnt werden müssen. Aber gut.
Und genau dieser Akteur traf kurze Zeit später zum 3:2, wo die Rückwärtsbewegung auf Seiten des SVO zu wünschen übrig ließ.
Ärgerlich war es auch, das ein Plettenberger Spieler Paul Zarmutek äußerst Rustikal abgeräumt hatte, dafür nur Gelb sah, was auch gut und gerne mit dem roten Karton quittiert werden konnte.
In der Folgezeit rannten die Siepenkicker munter an, hatten sogar eine Vielzahl an Möglichkeiten. Und das trotz Unterzahl. Doch der Torerfolg blieb aus. Leider. Trotz der 17 Minuten Nachspielzeit, die durch die beiden Verletzungen entstanden sind, schafften es die Gelb-Schwarzen nicht, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen.
So blieb es bei einer weiteren unnötigen Heimniederlage. Jetzt heißt es Kräfte sammeln und hoffen, dass sich personell nach den Ostertagen was tut und einige Spieler aus dem Lazarett zurückkommen.
Kopf hoch!
Bilder Hedda Hennecke
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