Sportplatzumbau “Am Siepen”

Schon 1953 stellte der SV Ottfingen einen erster Antrag bezüglich eines Ausbaus des Sportplatzes an die Gemeinde Wenden. In den zwei darauffolgenden Jahren fiel dieser Plan jedoch aufgrund von Mannschaftsschwierigkeiten erst einmal wieder unter den Tisch. Als 1957 ein zweiter Gesuch gestellt wurde, konnte der damalige Vorstand die von der Gemeinde Wenden gestellten Bedingungen nicht akzeptieren, so dass elf weitere Jahre ins Land gingen, bis nach den Vereinen Hünsborn, Gerlingen, Schönau und Hillmicke auch der SV Ottfingen an der Reihe war. Allerdings ließ der Kostenvoranschlag den Vorstand fast erstarren – harte finanzielle Zeiten begannen.

Im Juli 1970 startete der SVO schließlich mit den Vorarbeiten, im August kamen die ersten Baumaschinen und schon wenige Wochen später war ein völlig neues Gelände mit Aschenplatz und Parkplatz entstanden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die aus einer zu dünnen Spielfelddecke resultierten und zu weiteren Sanierungsmaßnahmen führten, erstrahlte das neue Sportplatzgelände pünktlich zum 40jährigen Vereinsbestehen in neuem Glanz.

Im Jahre 1975 kam es wieder zu einer regen Bautätigkeit auf dem Ottfinger „Siepen“: ein Umkleide- und Gerätehaus musste her. Am 10. November 1976 konnte der Sportplatz dann sogar zum ersten Mal in seiner Geschichte mit Hilfe der neuen Flutlichtmasten voll ausgeleuchtet werden. 1983 folgte der Bau einer Toilettenanlage und des Geräteraumes, bevor 1984 die bestehende Flutlichtanlage noch einmal erweitert wurde. In den Jahren 1988/89 ging es dann weiter mit dem Bau des Vereinsheims, das eigene Dusch- und Umkleideräume entstehen ließ, und der Fertigstellung einer überdachten Tribüne, die über 1000 Besuchern Platz bietet. Ein 80 x 40 Meter großer Naturrasen oberhalb des Sportplatzes erweiterte die Trainingsmöglichkeiten im Jahre 1990. 1993 folgte sodann ein weiteres Highlight: Die Gemeinde Wenden baute einen Kunstrasenplatz am Siepen, bei der der SVO zur Eigenleistung verpflichtet wurde. So zeigten sich die fleißigen Helfer verantwortlich für einen Großteil der Pflasterarbeiten und die Erstellung der qualifizierten Umzäunung. In der darauffolgenden Zeit sanierte der SV Ottfingen die marode Heizungsanlage, setzte moderne Solartechnik ein und sorgte für die Entstehung einer neuen Entwässerungsanlage.

Bilder vom Kunstrasenplatzbau (1993)