Erste verschenkt Sieg in den letzten Minuten

Bezirksliga 5: SVO.Eins – SuS Niederschelden 1:2 (1:0)

Die Weller-Elf hat einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Bis zur 84.Minute führte das noch mit 1:0. Am Ende gab es eine 1:2-Niederlage.

Es war alles angerichtet. Strahlender Sonnenschein und eine erneut überaus gute Zuschauerkulisse beim Heimspiel. Entsprechend begann der SVO und ging bereits in der 9.Spielminute durch Michael May in Führung. Diese hätte zur Halbzeit auch noch etwas höher ausfallen können. Zunächst verzog erneut May aus halblinker Position am rechten Pfosten vorbei, während Luca Valido etwas später nur den linken Posten traf. Und die Gäste vom Rosengarten taten sich schwer und hatten lediglich eine Schussmöglichkeit, die aber Keeper Tin Böcher sicher abfing.

Auch nach Wiederanpfiff das gleiche Bild. Die gelben ackerten und hatten zwei drei gute Möglichkeiten. Luca Valido kam mit Tempo über die linke Seite in den Strafraum, wollte den Ball ins kurze Eck schieben, traf aber nur das Außennetz.

Die nächste Möglichkeit hatte Fabian Kolb, der eine Flanke risikoreich abnahm und den Ball aber übers Tor schoss. Das dickste Ding besaß erneut Michael May. Seinen Doppelpass mit Luca Valido konnte er freistehend nicht nutzen. Hier schoss er den guten Gästekeeper an.

Das sollte sich am Ende rächen. Der Abwehrverbund fing unerwarteter Weise an zu schwimmen und hatte einige unglückliche Szenen parat. Die Schelder kamen nach gut 75.Spielminuten stärker auf und brachte die SVO.Defensive ins Wanken. So passte es auch zum Spiel, dass eine Situation im Strafraum durch mindestens drei gelbe Spieler nicht geklärt werden konnte und anstatt des Balles wurde das Schienbein des Gegners getroffen. Der fällige Strafstoß wurde zum 1:1-Ausgleich verwandelt (84.).

Aber es kam noch schlimmer. Nur drei Minuten später fiel sogar das Führungstor für die Gäste, wo die Rückwärtsbewegung fehlte. Aber auch eine mangelnde Zweikampfführung ermöglichte dem Flügelspieler in Richtung Torauslinie zu laufen, wo er ausreichend Zeit hatte den im Strafraum völlig freistehenden Stürmer anzuspielen – Tor.

Alle weiteren Versuche, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen, scheiterten.

Kopf hoch, am Sonntag geht es weiter.

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