Arbeitssieg gegen Plettenberg

Bezirksliga 5: SVO.Eins – TuS Plettenberg 3:1 (2:0)

Es war das erwartet schwere Spiel gegen den TuS Plettenberg. Am Ende gab es einen 3:1-Heimsieg für die Weller-Elf.

Vor knapp 180 Zuschauern war es ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen unterschiedlichen Phasen am heimischen „Siepen“. Zunächst gab der SVO den Ton an, versuchte schnell das Mittelfeld zu überbrücken, um Gefahr auf die Plettenberger Abwehr auszuüben. Das gelang auch. Der agile Luca Valido (12.) hatte die erste große Torchance, lies diese aber ungenutzt, da er nur das Außennetz traf. In der Mitte wäre auch Michael May völlig alleine gewesen. Naja – Chance vertan.

Im Gegenzug (14.) bewahrte erneut SVO.Keeper Marvon Scherreiks mit einer überragenden Abwehraktion im Eins gegen Eins seine Farben vor einem Rückstand. Daraus entstand dann auch die zweite große Möglichkeit für die Siepenkicker. Amin Aloui setzte Fabian Kolb in Szene. Sein Schuss klatschte – ähnlich wie letzte Woche auch – nur an den Torpfosten (16.). Zu diesem Zeitpunkt war es ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften.

In der 25.Spielminute musste Caoch Marco Weller zum ersten Mal verletzungsbedingt Auswechseln. Mathias Hartwig musste vom Feld, der durch Launor Frangi ersetzt wurde. Und Launi war es, der in der 27.Spielminute Luca Valido mustergültig bediente, bevor er eiskalt zur 1:0-Führung traf.

Die Jungs vom Siepen bestimmten nun das Spiel und konnten folgerichtig auf 2:0 erhöhen (34.). Wieder war es Launor, der dieses Mal Fidel Delibalta auf Reise schickte. Während die blau gekleideten Gäste eine Abseitsstellung reklamierten, lief Fidel auf und davon, um kurvte den Keeper und schob den Ball über die Torlinie. Hätte der gute Schiedsrichter Benedikt Schneider aus Siegen in dieser Situation auf Abseits entschieden, hätte man sich auch nicht beschweren können. Hierzu gab es unterschiedliche Ansichten – auch unter den SVO.Fans. So ging es mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff verflachte das Spiel ein wenig und die Gäste aus dem Lennetal kamen besser ins Spiel zurück. Auch durch Abspielfehler und überhastete Aktionen im Spielaufbau. Eigentlich völlig unnötig. Und so kam es wie es kommen musste. Der fünf Minuten zuvor eingewechselte Vincent Schlotmann erzielte für den TuS den Anschlusstreffer zum 1:2 (59.).

Plötzlich bekamen die Gäste die zweite Luft und drängten die Weller-Elf mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück. Zudem spürte man plötzlich eine leichte Verunsicherung. Zum Glück blieben die Plettenberger in dieser Phase ohne „dicke“ Tormöglichkeit. Trotzdem musste bis zum Schlusspfiff gezittert werden, da auch der SVO seine Möglichkeiten nicht zwingend ausspielte.

In der Schlussminute erlöste glücklicherweise ein gut ausgespielter Konter die gelb-schwarzen Anhänger. Michael May vollendete diesen zum 3:1, was zugleich auch der Endstand war.

Am kommenden Sonntag steht das schwere Auswärtsspiel beim SuS Niederschelden an. Anstoß am „Rosengarten“ ist um 15:00 Uhr.